Better to be safe than sorry!

Sonnenschein pur, knackige Kurven und ein ordentliches Fahrgestell. Ja, wir sprechen von einer der schönsten Nebensachen der Welt: dem Motorradfahren. Gerade jetzt im Sommer locken die trockenen Straßen besonders viele Motorradfahrer raus. Doch damit stellt sich für viele Fahrer die Frage: Wie versichere ich mich richtig, um bei einem Unfall geschützt zu sein? Keine Sorge, wir haben die richtigen Tipps für Motorradfahrer.

Vor der ersten Fahrt alles checken

Da die meisten Fahrer ihre Maschinen im Winter in der Garage lagern, solltet ihr unbedingt vor eurer ersten Fahrt alles auf Herz und Nieren überprüfen. Kontrolliert daher zunächst einmal Betriebsflüssigkeiten, wie z.B. Motoröl oder die Bremsflüssigkeit. Ebenso empfehlen wir euch, euer Motorrad einem Frühjahrsputz zu unterziehen. Hier kann man überprüfen, ob alle Teile fest sitzen. Die Batterie sollte auch auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft werden. Passt hier alles, könnt ihr euch um Signalfunktionen wie Scheinwerfer, Blinker und Hupe kümmern. Zu guter Letzt empfehlen wir alle Sicherheitssysteme durchchecken, wie den Kill-Schalter, die Bremsen oder aber die Kette. Sollte alles passen, habt ihr schon mal im Voraus alles getan, dass euch während der Fahrt keine bösen Überraschungen ereilen.

Fit durch Fahrsicherheitstraining

Routine ist alles! Und da man schließlich im Winter vernünftigerweise das Bike in der Garage lässt, nimmt man zum Beginn der Motorradsaison eine gehörige Portion Risiko auf sich. Daher empfehlen wir die Fahrsicherheitstrainings auch für erfahrene Fahrer. Unter Umständen kann diese Investition euch das Leben in einer brenzligen Situation retten. Schon zwei bis drei kontrollierte Vollbremsungen, können beispielsweise ein gutes Gefühl für die Bremswirkung vermitteln. Zusätzlich kann man bei Fahrsicherheitstrainings durch Slalom-Fahrten, das Wenden auf engstem Raum und Ausweichübungen trainieren und dadurch Gefahrensituationen vorbeugen.

Richtiger Schutz durch richtige Versicherung

Klar ist, dass man insbesondere beim Motorradfahren gut versichert sein muss. Ganz vorne mitdabei ist die Haftpflichtversicherung fürs Motorrad: Ohne darf man nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Kaskoversicherungen sind nicht verpflichtend, aber empfehlenswert. Insbesondere bei älteren Maschinen, kann man sich durch eine Teilkaskoversicherung die meisten Risiken gut abdecken. Das Schöne hier: Meistens muss es nicht die teuerste Police sein, damit das wichtigste abgedeckt ist. Wer jedoch eine besonders wertvolle Maschine hat, dem empfehlen wir eine Vollkaskoversicherung. Diese werden in der Regel von Spezialversicherern geschützt. Zum Beispiel bei Harley-Davidson hat man eine eigene Schutzbriefabteilung. Übrigens lohnt sich in jedem Fall ein Vergleich verschiedener Versicherungen – so sichern sich Motorradfahrer die besten Tarife. Das können Sie auch direkt mit unserem FoxCheck machen. Bleibt noch die Frage, wie sich die Beiträge für die einzelnen Klassen zusammenstellen:

  • Die Einstufung hängt von der Leistung der Maschine, der Regionalklasse, dem Landkreis des Versicherungsnehmers und der jährlichen Fahrleistung ab
  • Für Mofas und Roller mit einem Hubraum von 50 ccm, benötigt man keine Motorradversicherung. Es genügt ein Versicherungskennzeichen
  • Mit jedem schadenfreien Jahr, wird bei der Motorrad-Haftpflichtversicherung, die individuelle Schadensfreiheitsklasse berücksichtigt. Allerdings ist nach 15 Jahren das Maximum erreicht, sodass es dann keine weiteren Rabatte gibt

Hier zahlt die Versicherung nicht

Trotz der Vorkehrungen die ihr treffen könnt, gibt es leider auch Fälle, in denen die Motorradversicherung euch nicht schützt. Zum Beispiel bei Diebstählen, welche leicht verhindert hätten können, ist es möglich, dass die Versicherung eine Zahlung verweigern kann. Alkohol- oder Drogeneinfluss während der Fahrt, bedeuten ebenfalls, dass die Versicherung im Schadensfall nicht zahlt. Bei letzterem Beispiel riskiert man zudem völlig unnötig sein Leben.

 

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