Heute ist nicht morgen!

Heute noch am Ball und nächste Woche schon auf der Tribüne. Was für viele Fußballer bei Verletzungen bittere Realität ist, kann auch unter Umständen die des Arbeitnehmers werden. In beiden Fällen ist die Berufsunfähigkeit die Folge. Absolut empfehlenswert ist daher die Berufsunfähigkeitsversicherung, BU im Branchenjargon genannt. Vor allem für junge Menschen, die bereits eine Familie haben, können nämlich im Fall der Fälle die Einkommensausfälle enorm sein. Zum Beispiel verliert jemand, der mit 27 nicht mehr arbeiten kann, je nach Renteneintrittsalter, ein Einkommen für fast 40 Jahre. Zusätzlich fällt damit auch die Einzahlung in die Rentenkasse aus. Deshalb checken wir mal heute was an einer Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig ist.

Was kann eine BU-Versicherung?

Einfaches Prinzip: Man zahlt einen Jahresbeitrag, um im Unglücksfall  bis zum Renteneintritt ein gesichertes Einkommen zu haben. Oder man erhält zum Ende der Laufzeit eine Berufsunfähigkeitsrente. Für Arbeitnehmer empfiehlt es sich, die BU der Unfallversicherung sogar zu bevorzugen. Grund: BU-Policen zahlen sowohl bei Unfällen, als auch bei dauerhauften Erkrankunen. In 9 von 10 Fällen sind auch tatsächlich Krankheiten für die Berufsunfähigkeit verantwortlich.

Was kostet Sie?

Hier gilt: wer jünger ist zahlt in der Regel weniger. Ebenfalls hat auch der Beruf einen Einfluss auf die Beitragszahlungen: ein Gerüstbauer zahlt mehr als eine Person die im Büro arbeitet.

Der Versicherungsheld verrät: hier Achtung gewähren!

Gute Angebote geben genau an, wie viele Jahre ein Versicherer auf das Rücktrittsrecht besteht. Denn später kann er die Verletzung der AnzeigePflicht von Vorerkrankungen nicht mehr geltend machen. Die besten Verträge verzichten bereits nach 5 Jahren auf dieses Recht.

Als Vertragslaufzeit sollte man das Alter mit dem voraussichtlichen Renteneintritt wählen. Hier auch bitte mitbedenken: die Inflation. Denken Sie daran die BU-Rente eher großzügig zu wählen, trotz höherer Prämien. In 20 Jahren kann sich der Wert der Währung ändern.
DONT: Verträge, welche eine Verweisungsklausel enthalten. Diese besagt nämlich, dass die Versicherung nicht zu zahlen braucht, wenn man in einem anderen beruf arbeiten kann, der in Status und Bezahlung gleichwertig ist. Dabei ist es aber gleichgültig, ob der Versicherte eine Beschäftigung findet oder nicht. 

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